1985 mietete man ein schönes altes
Eckhaus am Hauptpark in Tenjo, um
20 verlassene,alte Leute, ohne Geld,
ohne Heim, aufzunehmen. |
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Maria del Carmen Acalas
erzählt: "Ich bin in Velez
geboren. Wann? Das weiß ich
nicht. Ich bin nur ein Jahr in die
Schule gegangen, um lesen
und schreiben zu lernen.
Geheiratet habe ich nicht. Mit
den Augen habe ich große
Probleme. So kam ich ins Heim,
wo ich sehr zufrieden bin."
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Dominga Camacho erzählt: "Ich bin in
Tenjo geboren. Meine Familie hielt
immer zusammen und ich war bis zu
meinem 15 Lebensjahr bei ihnen. Dann
arbeitete ich bei einer Familie als
Kindermädchen. Ich wollte nicht
heiraten. Ich war als Kind immer sehr
nervös und wollte nicht, dass mich
jemand ansah. Meine Eltern wurden
sehr krank, und ich versprach Gott,
dass ich sie bis zum Ende pflegen
würde. Und so starben beide,Mutter
und Vater, in meinen Armen. Ich hatte
sie sehr lieb.Deshalb hat Gott mir
geholfen und mich hier in diese Ecke
des Himmels gebracht."
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Juan Morales erzählt:" Ich bin in Tenjo
geboren. Ich hatte vier Brüder. Alle sind
sie gestorben. Ich habe Vieh getrieben,
Zwiebeln gepflanzt, Kartoffeln, Wurzeln,
Weizen, Bohnen und Erbsen. Ich habe nie
geheiratet. Früher bin ich viel
ausgegangen. Heute geht das leider
nicht mehr." |
Diesen Menschen gibt das Altenheim in
Tenjo,Kolumbien eine Heimat: Fila, Lila,
Blanquita, Alejito, Diminga, Tulita, Nicolas,
Amelila,Alfredo, Juanito, Rosita, Marcos,
Jesus, Carmenuta, Miguel, Marquitos und
Luisito. |
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Der Speisesaal nach der
Renovierung.
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Blick in den Innenhof des Heimes. |
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Die Küche nach der Renovierung im
modernen Stil. |